Publikationen

Jan Friedrich Richter: Das Triumphkreuz im Dom zu Lübeck

Karl der Große und Byzanz – beide spielen für den Halberstädter Dom im Spätmittelalter eine wichtige Rolle als früheste und späteste Episode der eigenen Geschichte. Dabei sind es vor allem Objektensembles in Schatz und Kirche, die dieser Vergangenheitsinszenierung visuelle Wirkmacht verleihen.

Patricia Strohmaier: Die erneuernde Kraft der Tradition

Karl der Große und Byzanz – beide spielen für den Halberstädter Dom im Spätmittelalter eine wichtige Rolle als früheste und späteste Episode der eigenen Geschichte. Dabei sind es vor allem Objektensembles in Schatz und Kirche, die dieser Vergangenheitsinszenierung visuelle Wirkmacht verleihen.

Opus. Festschrift für Rainer Kahsnitz Band I, II, III

Die Bände versammeln Forschungsbeiträge zu Ehren von Rainer Kahsnitz, dem langjährigen Vorsitzenden des Deutschen Vereins für Kunstwissenschaft, Museumskurator und Universitätsprofessor, aus den verschiedenen Arbeitsgebieten des Jubilars. Beteiligt sind Schüler, namhafte Kollegen und Weggefährten.

Ulrich Schütte, Hubert Locher, Klaus Niehr, Jochen Sander, Xenia Stolzenburg (Hrsg.): Mittelalterliche Retabel in Hessen

Im heutigen Hessen, einer historischen Transitregion und einem Gebiet vielfältiger Kontakte, Wege und Grenzen, hat sich ein reicher und außergewöhnlich qualitätvoller Bestand von etwa 200 mittelalterlichen Altarretabeln, teilweise an ihren originalen Standorten, erhalten.

Wolfgang Cortjaens (Hg.): Der Briefwechsel von Carl Joseph Begas d. Ä. mit Oscar Begas 1840–1854

Carl Joseph Begas d. Ä. (1794–1854), königlich-preußischer Hofmaler, ist der „Stammvater“ einer sich über vier Generationen erstreckenden Berliner Künstlerdynastie. Im Archiv der Familie hat sich ein umfangreiches Konvolut von Briefen erhalten, die der Maler zwischen 1840/45 und 1854 an den ältesten Sohn und späteren Ateliernachfolger Oscar (1828–1883) schrieb.

Thea Vignau-Wilberg: Joris und Jacob Hoefnagel. Kunst und Wissenschaft um 1600

Wie kaum ein anderer Künstler hat Joris Hoefnagel (1542–1600) die flämische Miniaturmalerei im 16. Jahrhundert internationalisiert. Auch die Naturwissenschaften, insbesondere die Insektenkunde, hat er durch seine scharfe Beobachtungsgabe mit exquisiten Darstellungen bereichert. Betrachtet man seine atemberaubenden Werke, erscheint es umso erstaunlicher, dass er sein Talent als Autodidakt entwickelte. Joris Hoefnagel gehört zu dem Kreis hochgebildeter Künstler und Humanisten, die am Ende des 16. Jahrhunderts an den bedeutendsten europäischen Höfen tätig waren.

Andrea Worm: Geschichte und Weltordnung

Das (vormoderne) christliche Weltbild ist dadurch gekennzeichnet, dass Welt und Zeit als von Gott erschaffen und der Verlauf der Geschichte als von Gott bestimmt verstanden werden: mit konkretem Anfang und festgesetztem Ende. Diese Ordnung der Geschichte kommt nirgends so deutlich zum Ausdruck wie in Universalchroniken, die ihren Verlauf diagrammatisch als lineare Synopse veranschaulichen. Visualisierungen abstrakter Konzepte sind in den letzten Jahren verstärkt ins Zentrum einer bildwissenschaftlich orientierten Kunstgeschichte getreten. Die vorliegende Untersuchung behandelt diagrammatische Modelle von Zeit und Geschichte in Universalchroniken, die als graphische Synopsen angelegt sind. Sie waren auf Rollen, in Codices und seit dem 15. Jahrhundert in gedruckten Büchern verbreitet und prägten die Darstellung historischer Verläufe bis in die Gegenwart. Diese konzeptionell innovativen und künstlerisch oft anspruchsvoll gestalteten Geschichtswerke werden hier erstmals umfassend vorgestellt.

Buchpublikation: Geschichte und Weltordnung

Das (vormoderne) christliche Weltbild ist dadurch gekennzeichnet, dass Welt und Zeit als von Gott erschaffen und der Verlauf der Geschichte als von Gott bestimmt verstanden werden: mit konkretem Anfang und festgesetztem Ende. Diese Ordnung der Geschichte kommt nirgends so deutlich zum Ausdruck wie in Universalchroniken, die ihren Verlauf diagrammatisch als lineare Synopse veranschaulichen.

Visualisierungen abstrakter Konzepte sind in den letzten Jahren verstärkt ins Zentrum einer bildwissenschaftlich orientierten Kunstgeschichte getreten. Die vorliegende Untersuchung behandelt diagrammatische Modelle von Zeit und Geschichte in Universalchroniken, die als graphische Synopsen angelegt sind. Sie waren auf Rollen, in Codices und seit dem 15. Jahrhundert in gedruckten Büchern verbreitet und prägten die Darstellung historischer Verläufe bis in die Gegenwart. Diese konzeptionell innovativen und künstlerisch oft anspruchsvoll gestalteten Geschichtswerke werden hier erstmals umfassend vorgestellt.