Meldung

Barbarossa-Ausstellung Münster

Das LWL-Museum für Kunst und Kultur (Westfälisches Landesmuseum) präsentiert anlässlich des 900. Geburtstages des berühmten Stauferkaisers Friedrich I. Barbarossa (1122–1190) die große internationale Sonderausstellung „Barbarossa. Die Kunst der Herrschaft“. Dazu läuft seit dem 15. September auf Schloss Cappenberg in Selm ein Vorspann mit dem Titel „Barbarossa. Das Vermächtnis von Cappenberg“.

Studientag zur Ausstellung Islam in Europa. 1000-1250

In den Kirchenschätzen Europas und im Hildesheimer Domschatz (UNESCO-Welterbe) sind zahlreiche Kunstwerke aus vom Islam geprägten Regionen überliefert. Ausgehend von diesen Objekten werden in der großen Sonderausstellung im Dommuseum Hildesheim die Gemeinsamkeiten und Verflechtungen der Kulturen aufgezeigt. Hochkarätige internationale Leihgaben unter anderen aus Florenz, London, Paris und Wien bieten eine einzigartige Möglichkeit, dieses auch für die Gegenwart relevante Thema zu betrachten.

Studientag zum kürzlich restaurierten Fritzlarer Steinretabel

Der Fritzlarer Dom beherbergt eine hochkarätige Sammlung mittelalterlicher Ausstattungsstücke, die sich aus der Glanzzeit der ehemaligen Fritzlarer Stiftskirche erhalten haben. Zu ihnen gehört eine steinerne Bildtafel des beginnenden 14. Jahrhunderts, die zwischen 2018 und 2021 im Landesamt für Denkmalpflege Hessen untersucht und restauriert wurde mit finanzieller Unterstützung des Bistums Fulda, der Katholischen Domgemeinde Fritzlar und der Ernst von Siemens Kunststiftung.

Caspar David Friedrich und die Düsseldorfer Romantiker

Mit der ersten umfassenden Ausstellung im deutschsprachigen Raum widmen sich die Museen am Kulturforum und die Skulpturensammlung in der Wandelhalle der Gemäldegalerie der Spätgotik. Mit rund 130 Objekten – hochkarätige Leihgaben sowie zentrale Werke aus den Beständen der Staatlichen Museen zu Berlin – werden in der Gegenüberstellung verschiedener Kunstgattungen die medialen Innovationen des 15. Jahrhunderts und die Kunst der Spätgotik in ihrer Vielfalt erlebbar.

Gold und Ruhm. Geschenke für die Ewigkeit

Anlässlich besonderer Ausstellungen, Restaurierungsvorhaben, Neuerwerbungen oder Forschungsprojekte organisiert Gerhard Lutz seit vielen Jahren im In- und Ausland Studientage zur Kunst des Mittelalters. Das erfolgreiche Format bringt wegen der räumlichen Bedingungen einen meist kleineren Kreis von Fachkolleg/innen, Kurator/innen und Restaurator/innen zusammen, die sich im Rahmen einer Sonderführung zu Diskussionen und persönlichem Austausch treffen; die Termine sind meist schnell ausgebucht.

Werkstattkolloquium zum Büstenreliquiar des hl. Blasius aus dem Welfenschatz

Das Büstenreliquiar des hl. Blasius aus dem Welfenschatz wurde 1482 im Reliquienverzeichnis der Braunschweiger Stiftskirche St. Blasius nicht von ungefähr bereits an zweiter Stelle aufgeführt, enthielt es doch Reliquien aller drei Patronatsheiligen des 1226 geweihten Kirchenbaus: Blasius, Johannes d. T. und Thomas Becket. In der kunsthistorischen Forschung gingen die Meinungen über die Entstehungszeit des silbervergoldeten Werkes bislang weit auseinander, es wurden Datierungen zwischen 1220/30 und der Mitte des 14. Jahrhunderts vorgeschlagen. Im Rahmen eines Werkstattkolloquiums sollen die Ergebnisse der jüngsten goldschmiedetechnischen, materialanalytischen und dendrochronologischen Untersuchungen an diesem prominenten Werk sakraler Schatzkunst vorgestellt und in einem engen Kreis ausgewiesener Spezialisten diskutiert werden.