Meldung

Carl Hasenpflug (1830er): Idealansicht des Kölner Doms von Südwesten

Ortstermin Kölner Dom

Der Kölner Dom hat nicht nur eine lange Geschichte, sondern auch viele interessante Teile: 3200 qm Ausgrabungsfläche, den Innenraum mit Schrein, Altären, Grabmälern, Wandmalereien und Glasfenstern von 1260 bis 2007, den Dachraum mit Modelldepot, Glockenstuhl und viel alter Technik und nicht zuletzt die Schatzkammer, die als Raumgefüge fast ebenso spannend ist wie die Objekte, die in ihr ausgestellt sind. In zweimal vier Stunden sollen alle Abschnitte besucht und erklärt werden.

Gold und Ruhm. Geschenke für die Ewigkeit

Anlässlich besonderer Ausstellungen, Restaurierungsvorhaben, Neuerwerbungen oder Forschungsprojekte organisiert Gerhard Lutz seit vielen Jahren im In- und Ausland Studientage zur Kunst des Mittelalters. Das erfolgreiche Format bringt wegen der räumlichen Bedingungen einen meist kleineren Kreis von Fachkolleg/innen, Kurator/innen und Restaurator/innen zusammen, die sich im Rahmen einer Sonderführung zu Diskussionen und persönlichem Austausch treffen; die Termine sind meist schnell ausgebucht.

Workshop „Dehio 2.0“

Die Erfassung und Mediatisierung der Kunstdenkmäler ist seit über hundert Jahren ein wichtiges Tätigkeitsfeld der Kunstgeschichte. Während die Denkmälerinventarisierung sehr früh durch staatliche Stellen übernommen wurde, blieb die Vermittlung meist Universitäten, Vereinen und privaten Akteuren überlassen. Für den deutschsprachigen Raum leistete Georg Dehio mit seinem „Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler“ Pionierarbeit, die später und bis heute durch die Dehio-Vereinigung fortgeführt wurde.

Werkstattkolloquium zum Büstenreliquiar des hl. Blasius aus dem Welfenschatz

Das Büstenreliquiar des hl. Blasius aus dem Welfenschatz wurde 1482 im Reliquienverzeichnis der Braunschweiger Stiftskirche St. Blasius nicht von ungefähr bereits an zweiter Stelle aufgeführt, enthielt es doch Reliquien aller drei Patronatsheiligen des 1226 geweihten Kirchenbaus: Blasius, Johannes d. T. und Thomas Becket. In der kunsthistorischen Forschung gingen die Meinungen über die Entstehungszeit des silbervergoldeten Werkes bislang weit auseinander, es wurden Datierungen zwischen 1220/30 und der Mitte des 14. Jahrhunderts vorgeschlagen. Im Rahmen eines Werkstattkolloquiums sollen die Ergebnisse der jüngsten goldschmiedetechnischen, materialanalytischen und dendrochronologischen Untersuchungen an diesem prominenten Werk sakraler Schatzkunst vorgestellt und in einem engen Kreis ausgewiesener Spezialisten diskutiert werden.

Buchvorstellung in Köln

Familienbande. Der Briefwechsel von Carl Joseph Begas d. Ä. mit Oscar Begas 1840–1854. 15. Mai 2018, 19.00 Uhr,Wallraf-Richartz-Museum Köln